Wie verändert sich der Körper im Klimakterium? Hitzewallungen - Juckreiz - trockene Schleimhäute und andere Beschwerden.

Wie verändert sich der Körper im Klimakterium?

Die Wechseljahre gehören zum natürlichen Alterungsprozess der Frau.

Wie das Klimakterium körperlich erlebt wird, ist allerdings von Frau zu Frau verschieden.

Dabei sind nicht nur die Dauer der Wechseljahre und das Ausmaß der Beschwerden unterschiedlich, sondern auch die gesamte Veränderung des weiblichen Körpers und die Veränderungen im Körper.

Im Folgenden werden die wichtigsten und häufigsten Veränderungen angeführt. Zu den körperlichen Veränderungen zählen zu den nachstehenden die Knochendichteveränderung, auf die bereits eingegangen wurde, sowie Änderungen des Stoffwechsels, auf die später noch Bezug genommen wird.

     Haut und Haar: Östrogene sind an der Bildung von Collagen beteiligt. Collagen hat die Aufgabe, die Haut zu unterstützen, indem es Wasser speichert. Dadurch wirkt die Haut glatt und straff. Da im Klimakterium die Östrogenproduktion zurückgeht, wird auch weniger Collagen gebildet und folglich verändert sich das Hautbild. Die Hautzellen können die Feuchtigkeit nämlich nicht mehr so gut aufnehmen und speichern. Es bilden sich Falten, Haut und Haar verlieren an Elastizität und werden dünner und trockener. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten werden, kann allerdings in seinem Verlauf mithilfe von Feuchtigkeitspflege verlangsamt werden. Haare können in den Wechseljahren nicht nur trocken und spröde werden, sondern auch vermehrt ausfallen. Dieses Problem tritt besonders bei Frauen auf, bei denen es familiär gehäuft zu Haarausfall kommt. Zumeist lichten sich die Haare besonders in den späteren Jahren des Klimakteriums im Scheitelbereich. Bei den meisten Frauen werden die Haare aber lediglich trockener und dünner. Die Trockenheit der Haare steht in Verbindung mit der trockenen Haut.

     Schleimhäute: Durch die abnehmende Produktion von Östrogen wird die Durchfeuchtung und Durchblutung der Schleimhäute im Allgemeinen vermindert. Dies trifft vor allem auf die Scheidenschleimhaut zu. Die Scheide wird trockener, wodurchviele Frauen während des Klimakteriums an Juckreiz im Scheidenbereich leiden.

Unser Aromaline fem kann in diesem Fall helfen.

    Zudem kann es zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen, da es durch die mangelhafte Durchblutung zu einer verzögerten Befeuchtung der Scheide kommt. Die Austrocknung der Schleimhäute kann aber auch zu Entzündungen der Atemwege führen, da Nase, Mund, Rachen und Bronchien mit Schleimhäuten ausgekleidet sind.

    Daher kann es während der Wechseljahre gehäuft zu Erkältungskrankheiten kommen. Weiters sind Verdauungsorgane, Harnwege und Fortpflanzungsorgane mit Schleimhäuten ausgekleidet. Durch die zunehmende Austrocknung im Laufe des Klimakteriums werden diese Organe krankheitsanfälliger. Häufig ist auch das unter der Bezeichnung „trockene Auge“ ein Problem. Dieses hängt ebenso mit den trockenen Schleimhäuten zusammen. Trockene Augen machen sich durch Brennen oder Jucken und einem eventuellen Fremdkörpergefühl bemerkbar. Oft lassen sich auch Augenrötungen erkennen.

 Juckreiz:


    Juckreiz ist oftmals eine Folge der trockenen Haut. Doch auch Hormonschwankungen spielen hierbei eine Rolle. Durch diese Schwankungen geraten die Nerven in ein Ungleichgewicht und senden Jucksignale ans Gehirn weiter.

Auch hier  kann Aromaline fem helfen.

 Hitzewallungen,

    Schweißausbrüche und Nachtschweiß: Durch hormonell bedingte Schwankungen während der Wechseljahre kommt es in vielen Fällen zu Fehlsteuerungen des Temperaturzentrums im Gehirn. Vor allem, wenn der Östrogenspiegel plötzlich absinkt, kommt es zu Hitzewallungen, Schweißausbrüchen sowie Nachtschweiß. Während einer Hitzewallung wird außerdem Adrenalinfreigesetzt, wodurch es zu einer gereizten Stimmung kommt. Durch den erhöhten Adrenalinspiegel kann es auch zu Herzklopfen und einer schnelleren Atmungkommen. Herzklopfen, die sogenannte Tachykardie, tritt also oft in Zusammenhang mit einer Hitzewallung auf. Aber auch ohne eine spürbare Hitzewallung kann Herzklopfen einsetzen.

Und auch hier kann Aromaline fem helfen.

Kopfschmerzen:

    Während der Wechseljahre kommt es gehäuft zu Spannungskopfschmerzen und Migräneattacken. Dies ist vor allem bei den Frauen der Fall, die bereits früher während, vor oder nach der Menstruation unter diesen Beschwerden litten. Zu Migräne und Spannungskopfschmerz kommt es aufgrund der Schwankungen im Hormonhaushalt. Dadurch wird das empfindliche Gleichgewicht im Gehirn in Durcheinander gebracht.

 Schwindelanfälle:

    Durch Hormonschwankungen kann es zu Schwankungen des Gleichgewichtssinns kommen. Die Folge sind Schwindelanfälle oder Ohnmachtsgefühle. Diese Schwindelanfälle können aber auch eine Folge eines durch die Wechseljahre bedingten Eisenmangels sein.

 Eisenmangel:

    Durch lange oder starke Regelblutungen kann ein Eisenmangel die Konsequenz sein. Anzeichen für einen vorliegenden Eisenmangel können rissige Mundwinkel, Blässe, Müdigkeit, Schwächegefühl, Schwindelattacken sowie Nervosität sein. Dies bedeutet zugleich, dass Eisenmangel etliche Wechseljahrsbeschwerden verstärkt.

 Wassereinlagerungen:

    Durch das Ungleichgewicht der Hormone kann es in den Wechseljahren verstärkt zur Wassereinlagerung, insbesondere in Beinen und Füßenkommen. Dieses Problem kann durch Übergewicht und Krampfadern noch verstärkt werden.

 Gelenkbeschwerden:

    In den Wechseljahren wird durch das schwindende Östrogen das Bindegewebe härter. Vor allem die schützenden Gelenkkapseln werden härterund weniger elastisch. Dadurch wird die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt und die Gelenke neigen dazu zu schmerzen.

 Blasenprobleme:

    Rund 40 Prozent der Frauen über 60 Jahren klagen über Blasenschwäche. Der Hormonmangel in den Wechseljahren kann eine Blasenschwäche auslösen. Die ausbleibende Östrogenwirkung hat eine Rückbildung der Schleimhäute von Blase und Harnröhre zur Folge. Manche Frauen haben deshalb häufiger Harnwegsentzündungen, die zu Blasenschwäche führen können. Außerdem verliert der Beckenboden an Elastizität und wird nachgiebiger. Dadurch ist die Kontrolle des Blasenverschlusses erschwert. Viele Frauen in den Wechseljahren klagen über unbeabsichtigten Harnabgang, vor allem bei plötzlicher Belastung wie Husten, Lachen oder beim Anheben schwerer Gegenstände.

Gegen Gelenksbeschwerden und Blasenschwäche kann zum Bespiel auch ein Training auf unseren Slendertischen helfen.

 

 Bartwuchs:

    Durch Nachlassen der Produktion weiblicher Geschlechtshormone kann es zu einem verstärkten Einfluss der männlichen Hormone kommen. Jede Frau stellt eine geringe Menge an männlichen Hormonen wie Testosteron her. Während der Wechseljahre kann ein Ungleichgewicht einsetzen. Verstärkt sich der Einfluss der männlichen Hormone während des Klimakteriums, so hat dies etwa eine Zunahme männlicher Behaarung zur Folge. Dies ist die Erklärung für die Entwicklung eines leichten Oberlippenbartes. Aber auch die Kinnbehaarung kann sich verstärken.

 Sonstige Veränderungen:

    Während des Klimakteriums neigen auch einige Frauen zur vermehrten Hämorrhoidenbildung. Bei manchen tritt wie in der Pubertät Akne auf.

Gewichtszunahme und Stoffwechsel

    Der Begriff Stoffwechsel meint eine Reihe chemischer Reaktionen im Körper. Dabei werden fremde und körpereigene Stoffe aufgenommen, umgewandelt, abgebaut oder ausgeschieden.

    Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel, was zu einem verringerten Grundumsatz führt. Dies bedeutet, dass der Grundbedarf an Kilokalorien sinkt.

    Zudem wird Fett schlechter verbrannt und schneller im Körper eingelagert. Weiters geht die Muskelmasse zurück. Pro Lebensjahr verliert der Körper etwa ein Prozent an Muskelmasse. Dadurch fehlt dem Körper immer mehr von diesem wichtigen stoffwechselaktiven Gewebe. Somit wird auch weniger Fett in Muskelenergie umgewandelt.

    Stattdessen wird es als „Reserve“ im Körper gespeichert.

    Ein wichtiger Teil des Stoffwechsels ist der Wasserstoffwechsel. Der menschliche Körper besteht zu über 70 Prozent aus Wasser. Jeden Tag fließen bis zu 2000 !!! Liter Flüssigkeit durch unsere Nieren, wo sie gefiltert, von Schadstoffen aus der Nahrung geklärt und von Umweltgiften gereinigt wird.
    Zwei Drittel dieses Flüssigkeitsvolumens befindet sich in den menschlichen Zellen selbst, wo es den Stoffwechsel ermöglicht, als Lösungs und Transportmittel dient und hilft, die Wärme des Körpers zu regulieren.

    Ein Hauptanteil wird für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und Salzen über die Niere benötigt. Mit dem Fortschreiten der Wechseljahre werden diese Vorgänge verlangsamt. Das heißt, dass Säure und Giftstoffe schlechter ausgeschieden werden. Dies kann anfangs zu Unwohlsein führen und im späteren Verlauf zu Hitzewallungen, vermehrtem Schwitzen, Substanzverlust an Knochen, Gefäßen, Schleimhäuten und Haut führen. Es kann ebenso zu Ödemen (Wasseransammlungen) im Körper kommen.

    Der gesamte Stoffwechsel sollte in den Wechseljahren durch eine ausgewogene Ernährung und insbesondere durch genügend Flüssigkeitszufuhr unterstützt werden. Wasser sorgt dafür, dass der Stoffwechsel in Schwung kommt, denn es unterstützt die innere Reinigung.

    Durch eine optimale Nährstoffzufuhr können viele Beschwerden, die typisch für das klimakterische Syndrom sind, abgeschwächt oder vollkommen beseitigt werden.

    Sport spielt wie die richtige Ernährung eine wichtige Rolle für den Stoffwechsel. Bewegung steigert die Durchblutung, was dazu führt, dass der Stoffwechsel besser funktioniert.

Zur Steigerung der Durchblutung und für den Stoffwechsel kann zum Bespiel auch ein Training auf unseren Slendertischen helfen.

 

    Ebenso wie die Muskulatur wirken Hormone bei Stoffwechselvorgängen mit. Ein Mangel an Progesteron kann zu verstärktem Appetit auf süße Speisen führen.

    Östrogene etwa spielen eine Rolle bei Fett sowie Kohlehydratstoffwechsel. Hormonschwankungen während der Wechseljahre führen dazu, dass sich der Fettstoffwechsel derart ändert, dass sich Auswirkungen auf das Körpergewicht bemerkbar machen können. Östrogene werden nicht nur in den Eierstöcken gebildet, sondern auch im Unterhautfettgewebe. Durch einen Umbau des Körpers versucht nun während der Wechseljahre die Natur, den absinkenden Östrogenspiegel zumindest auf einem gewissen Level zu halten. Um das zu bewirken, nimmt das Unterhautfettgewebe in den Wechseljahren zu und in der Folge kommt es zu einem Ansteigen des Gewichts. Diese Zunahme bewirkt, dass ein notwendiges Maß an Östrogenen weiterhin gebildet wird und seine positiven und schützenden Wirkungen entfaltet. Eine leichte Zunahme der weiblichen Rundungen führt deshalb eher zu gesundheitlicher Stabilität. Außerdem werden Bindegewebe und Fettgewebe besser gestützt und mildern so die Faltenbildung.

    Ist die Gewichtszunahme jedoch erheblich, kann das Wohlbefinden massiv beeinträchtigt werden und gesundheitliche Auswirkungen können die Konsequenz sein.

Wissenswert ist, dass eine Frau im fortpflanzungsfähigen Alter zirka 300 Kilokalorien pro Tag benötigt, um einmal im Monat ein Ei in ihrem Eierstock heranreifen zu lassen. Diese 300 Kilokalorien werden nicht mehr benötigt, wenn die Frau keinen Eisprung mehr hat, was irgendwann im Verlauf der Wechseljahre der Fall ist. Allein durch diese 300 Kilokalorien, die dann Tag für Tag überflüssig sind, kommt es bei gleich bleibender Ernährungsweise zwangsläufig zu einer Gewichtszunahme.

Körperfett produziert übrigens Östrogene. Übergewichtige Frauen kommen daher meistens später in die Wechseljahre als schlanke Frauen. Die Wechseljahre verlaufen bei beleibteren Frauen auch meistens langsamer und dadurch schonender. Allerdings sind bei ihnen Schweißattacken und Hitzwallungen ausgeprägter.