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Verdauung

lavendelfeldbanner

Verdauung

An Verdauungsbeschwerden leiden generell mehr Frauen als Männer.
Viele Frauen haben vor allem während des Klimakteriums Probleme mit der Verdauung.

Die Beschwerden sind nicht immer eine Folge einer eventuell „falschen“ Ernährungsweise.

Hormone und Psyche haben ebenso eine Bedeutung in diesem Zusammenhang.

Bei Frauen spielen Hormone in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle. Die weiblichen Hormone regeln nicht nur Regelblutung, Schwangerschaft und Wechseljahre, sondern auch viele andere Funktionen wie die Verdauung. Im Wechsel kann es durch die nachlassende Menge des Östrogens zu einer Verringerung der Serotoninwirkung im Darm kommen.

Serotonin ist nämlich nicht nur ein im Gehirn wirkendes Glückshormon, sondern ist auch in großen Mengen im Darm enthalten, wo es die Darmbewegung beeinflusst. Ist nun die

Wirkung des Serotonins in den Wechseljahren herabgesetzt, kann es zu einer trägeren Verdauung kommen. Oftmals ist Verstopfung eine Folge von Darmträgheit.
Etwa die Hälfte aller Frauen, die sich im Wechsel befinden, leiden darunter. Ernährung kann in diesem Fall unterstützend wirken.

Ballaststoffe und genügend Flüssigkeitszufuhr fördern die Aktivität der Darmmuskulatur und unterstützen so die Verdauung und erleichtern den Stuhlgang.

Zu vergessen ist jedoch nicht die psychische Komponente, denn das seelische Befinden und Verdauung stehen eng miteinander in Verbindung. Man kann von einem „Bauchhirn“ sprechen. Dieses fühlt mit und steuert autonom die Funktionen des Magen Darm Trakts.

Dabei interagiert es zwar mit dem Kopfhirn, aber 90 Prozent der gesamten Informationen gehen in Form von Nervenimpulsen und Hormonen vom Bauch zum Gehirn. Das Bauchhirn verständigt sich mit vielen Millionen Nervenzellen sowie einer eigenen Hormonproduktion und ist dadurch in der Lage, selbstständig Gefühle wahrzunehmen.

So hinterlassen Stimmungen, lang anhaltende Furcht oder Stress bleibende Spuren; nicht nur im Kopf, sondern auch im Bauchhirn und beeinflussen auf diese Art die Verdauung.
Dies ist auf den Urinstinkt der Stressreaktion zurückzuführen, die den Körper auf Kampf bzw. Flucht vorbereitet, indem Kreislauf und Atemfunktion angeregt, die Verdauungstätigkeit dagegen gehemmt wird.

Daher werden bei Stress der Weitertransport der Nahrung und ihre Aufspaltung vermindert. Es kommt dabei zu einer Verlangsamung der Verdauung, was unangenehme Begleiterscheinungen wie Blähungen, Völlegefühl oder Druckschmerzen zur Folge hat.

 

Da viele Frauen in den Wechseljahren an Panikattacken, unter Ängsten, leichter Erregbarkeit oder an depressiven Verstimmungen leiden, wird das Bauchhirn in einen andauernden Stresszustand versetzt. Dies äußert sich dann in Verdauungsproblemen.

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