Bewegung

lavendelfeldbanner

Bewegung

Bewegung und Sport stellen in jedem Fall eine gute und meist sehr wirksame Art dar, diverse Klimakteriumsbeschwerden zu lindern bzw. sogar ganz zu beseitigen.

Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung unterstützen den weiblichen Körper in den Wechseljahren.

Sie lindern Hitzewallungen, Gereiztheit und Schlafstörungen. Durch regelmäßige aktive Bewegung kann man die Eierstöcke häufig wieder so weit aktivieren, dass die Hormonspiegel wieder ansteigen. Der Abfall der Hormonproduktion wird durch Sport auch langsamer und sanfter.
Allein dadurch werden schon viele Wechseljahrsbeschwerden gelindert und das Befinden verbessert.

Bewegung trägt aber auch auf direkte Weise zur Linderung der Wechseljahrsbeschwerden bei. Der Kreislauf und die Temperatursteuerung werden gestärkt, sodass Hitzewallungen weniger werden. Die zu Arthrose neigenden Gelenke werden durch die vermehrt gebildete Gelenkschmiere gestärkt und die steif gewordenen Gelenkkapseln werden durch Gymnastik und Stretching wieder elastischer.

Sport wirkt sich zudem aufbauend auf die Knochen aus, beeinflusst die Durchblutung auf positive Weise und regt den Stoffwechsel an. Eine Kombination aus Ausdauersport und Kraftsport ist ideal, vor allem für die Knochen. Wird lediglich Ausdauersport ausgeübt, hat dies keine Auswirkung auf die Knochen. Nur wenn eine leichte Belastung in Form von Kraftsport erfolgt, unterstützt dies die Knochendichte.

Des Weiteren hält Sport die Haut länger straff und festigt das Bindegewebe. Gewichtszunahme oder Übergewicht werden durch regelmäßige Bewegung verringert.

Spezielle Übungen für den Beckenboden können die in den Wechseljahren möglicherweise auftretende Blasenschwäche vorbeugen oder bessern. Hier gibt es einfach Übungen, die in den Alltag eingebaut werden können. Im Handel gibt es bereits spezielle Beckenbodentrainer, die gezielt für die Beckenbodenmuskulatur eingesetzt werden.

All das kann mach auch mit gezieltem Training auf unseren Slendertischen erreichen.

Auch die Seele wird ausgeglichener, wenn man sich häufig bewegt, bevorzugt an der frischen Luft. Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen werden geringer. Ausdauersport ist eine wichtige Basis für Kreislauf, Stoffwechsel und Seele. Besonders gut sind Radfahren, Nordic Walking, Laufen, Wandern und Schwimmen und Slendern

Mit Kraftsport kann man die Muskeln stärken und dadurch den Stoffumsatz steigern, was beim Abnehmen unterstützt. Außerdem helfen starke Muskeln gegen Rückenschmerzen, Knieschmerzen und andere Bewegungsbeschwerden.

Für die Beweglichkeit sind auch Pilates, Yoga, Gymnastik und Stretching sehr hilfreich. Dadurch wird die durch die Wechseljahre bedingte Steifheit geringer und man kann sich wieder freier bewegen.

Eine besondere Form von Yoga ist das von der brasilianische Psychologin und Yogalehrerin Dinah Rodrigues entwickelte HormonYoga.

Dabei werden gezielt Übungen eingesetzt, die Eierstöcke, Schilddrüse und Nebennieren stimulieren, um die Hormonproduktion anzuregen.

HormonYoga soll bei Wechseljahrsbeschwerden helfen. Da die Regulationssysteme im Körper durch diese Bewegungsform trainiert werden, erleben viele Frauen im Klimakterium dadurch weniger Hitzewallungen. Auch können sich Schlafqualität und Vitalität deutlich bessern. Bei einer Studie an der Universität São Paulo stieg der Östrogenspiegel der Frauen nach vier Monaten HormonYoga um bis zu 254 Prozent. Die Produktivität der Eierstöcke steigerte sich um 75 Prozent. Auch eine USStudie bestätigte jüngst einen langfristigen Hormoneffekt von Yoga bei Frauen in den Wechseljahren.

Zu dieser besonderen YogaArt gibt es bereits – wie auch zu Pilates, Gymnastik und anderen Formen von Yoga – Bücher und zahlreiche Kursbangebote in Österreich.

Viel Bewegung sollte auch in den Alltag eingebaut werden. Alternativ zum Auto kann man das Fahrrad benützen oder zu Fuß gehen. Statt Lift und Rolltreppen sollten Stufen als Alternative gewählt werden.

Welche Sportart ausgeübt wird, sollte individuell entschieden werden. Wichtig ist, dass die Art der Bewegung nicht nur effektiv ist, sondern auch Spaß bereitet.